4-Xtremes – Teil 17: Wilde Landschaft und griechische Mythologie

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

An der Schwelle zur Unterwelt.

Am Kap Tenaro auf der Halbinsel Mani sind Andrea und Mike dem tiefsten Punkt des Mittelmeers ganz nah – und werfen einen Blick in Hades’ Reich.


Wie viele von euch wissen, ist ein Ziel unserer World Tour, die vier «berühmtesten» Kaps der Erde zu bereisen. Bis wir das geschafft haben, wird es – auch durch Corona‑bedingte Einschränkungen – noch dauern. Doch ein sehr sehenswertes Kap haben wir auch hier in Griechenland gefunden: das Kap Tenaro. Diese Spitze der Halbinsel Mani markiert den südlichsten Punkt des griechischen Festlands. Nach Punta de Tarifa in Spanien ist es das zweitsüdlichste Kap des europäischen Kontinents.



Mit dem Axor auch durch engste Passagen.

Mani, auch «Mittelfinger» der grossen Halbinsel Peloponnes genannt, erfreut uns mit schmalen Serpentinen entlang der steilen Küste mit Blick aufs Meer. Immer wieder kommen wir durch Dörfer mit bemerkenswerten Engpässen. Da wissen wir einmal mehr die kompakten Abmessungen unseres Axor zu schätzen.

Weiter geht es vorbei am Ort Vathia – eine Ansammlung von Wohntürmen hoch über der Küste. Kurz vor Sonnenuntergang erreichen wir schliesslich das Kap Tenaro. Es ist nur zu Fuss über einen kleinen Pfad erreichbar. Hier bläst uns heftiger Wind direkt ins Gesicht, was den Abstieg über das teils steile und steinige Gelände zum Leuchtturm deutlich erschwert.


Auf dem Hügel über der Höhle thronen die Reste eines Poseidon-Tempels, die sich die Vegetation langsam zurückerobert.
Auf dem Hügel über der Höhle thronen die Reste eines Poseidon-Tempels, die sich die Vegetation langsam zurückerobert.
Die Wohntürme von Vathia – in einigen befinden sich Ferienwohnungen.
Die Wohntürme von Vathia – in einigen befinden sich Ferienwohnungen.

Hades und Poseidon ganz nah beieinander.

Vor dem Kap ist das Wasser 5.121 Meter tief. Weiter hinunter reicht das Mittelmeer nirgendwo. Das könnte das intensive Blau des Wassers an dieser Stelle erklären. Beim Erkunden der Umgebung treffen wir in einer kleinen Bucht direkt am Strand auf eine Höhle. Hinterher finden wir heraus: Sie soll laut der griechischen Mythologie zu Hades, dem Herrscher über die Unterwelt, führen.

Sofort fällt uns ein, dass die Wände und Decke der Höhle ganz schwarz sind, zumindest im Eingangsbereich. Ein echter Höllenschlund? Vermutlich ist es dann doch nur Russ von Feuern, die Hirten hier entzünden. Uns gruselt trotzdem ein klitzekleines bisschen.

Auf dem Hügel über der Höhle thronen die Überreste eines antiken Poseidon-Tempels. Es ist grossartig, wie viele Spuren einer jahrtausendelangen Geschichte man hier in Griechenland entdecken kann. Trotzdem werden wir in absehbarer Zeit weiterziehen. Wohin? In die Türkei, wie wir es ursprünglich vorhatten, wohl leider nicht. Ihr dürft gespannt sein!



4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf «4-Xtremes»-Tour. Jetzt läuft ein noch grösseres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie «4-Xtremes – The World Tour» findet ihr hier.


Fotos: 4-Xtremes

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