4-Xtremes – Teil 21: Auf fünf Achsen in die Wüste

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

Es wird sandig. Sehr sandig.

Endlich offroad! Andrea und Mike haben inzwischen einige Hundert Kilometer in Tunesien absolviert – und von Douz aus geht es auf Wüstentour.

Der Abend vor der Wüstentour: ein entspanntes Lagerfeuer mit den Freunden aus Deutschland. Sie werden uns zum Berg Tembaine begleiten.


Wir sind in der Oasenstadt Douz, ziemlich weit im Süden Tunesiens. Hier treffen wir uns mit einem Ehepaar aus Deutschland, das wir auf der Fähre kennengelernt hatten und das uns auf die anstehende Tour durch die Wüste begleiten wird. Die beiden sind mit einem Zetros 6×6 unterwegs – Mike freut sich schon, den mal in Aktion zu sehen.

Der Berg Tembaine liegt spektakulär mitten in einem Dünenfeld. Die Fahrt dorthin ist einfacher als gedacht, trotzdem wird es ein langer Tag, und wir übernachten nicht weit vom Berg neben einem Ziehbrunnen. Irgendwann kommen einige Kamele vorbei, die findet unsere Hündin Aimée recht spannend.



Noch Wind oder schon Sturm?

Auf dem Rückweg ist durch starken Wind die Spur im Dünenfeld fast nicht mehr zu erkennen. Wir verlassen uns aufs Navi, mit dem wir gestern die Spur aufgezeichnet haben.

Unser Plan ist, danach Richtung Osten zu fahren – quer durch die Wüste. Das dürfte anspruchsvoller werden, also campieren wir schon am Nachmittag auf einem Berg mit grandioser Aussicht in alle Richtungen, um am Morgen ausgeruht zu starten.

Der dritte Tag bringt noch mehr Wind. Aber wir sind ja mit zwei Trucks unterwegs und beschliessen, unser Glück offroad zu versuchen. Leider scheitern wir ausgerechnet am letzten Dünenfeld vor der Piste Richtung Osten. Die Sanddünen in Tunesien sind klein, aber sehr steil – keine Chance auf ein Durchkommen.


Abfahrtkontrolle und gute Fahrt: unterwegs im Parc national de Jbil.
Abfahrtkontrolle und gute Fahrt: unterwegs im Parc national de Jbil.

Die Wahl der Qual.

Gegen Mittag können wir uns nur noch in der Kabine aufhalten, draussen werden wir «gesandstrahlt». Es hilft nichts, wir müssen zurück nach Douz und auf besseres Wetter warten.

Keine leichte Fahrt: Sobald wir das Fenster nur einen Spalt öffnen, bläst es Sand hinein, der sich überall verteilt. Bei geschlossenem Fenster steigt die Temperatur aber schnell auf über 30 Grad! Die Klimaanlage muss aus bleiben, sie wäre im Nu mit Sand zugesetzt.

Zurück in Douz: Um den Platz herum stehen einige Bäume, die den Wind wenigstens so weit bremsen, dass wir ab und zu das Fenster öffnen können. Unsere Wüstentour wird trotzdem weitergehen, davon berichten wir das nächste Mal!



4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf «4-Xtremes»-Tour. Jetzt läuft ein noch grösseres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie «4-Xtremes – The World Tour» findet ihr hier.


Fotos und Video: 4-Xtremes

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