4-Xtremes – Teil 22: Spannendes und Unerwartetes in Tunesien

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

Hollywood und Antilopen.

Tunesien besteht nur aus Wüste? Falsch! Das Land bietet viel mehr als Sanddünen. Zum Beispiel Drehorte für eine der erfolgreichsten Filmsagas aller Zeiten. Oder seltene Tiere. Andrea und Mike nehmen euch mit auf Entdeckungstour!

Bitte eintreten! Tunesien ist mit gut 160.000 Quadratkilometern nicht allzu gross – und hat trotzdem eine Menge zu bieten.


Wer an Tunesien denkt, dürfte schnell karge Landschaft im Sinn haben. Zu Recht, schliesslich erstreckt sich die Sahara auch über einen grossen Teil dieses Landes. Trotzdem ist Tunesien abwechslungsreich!

Das geht schon mit der Landschaft los, die gar nicht nur karg ist. So präsentiert sich der Norden über weite Strecken üppig grün. Praktisch jeder Quadratmeter wird bewirtschaftet. Fährt man nach Süden, überquert man eine Bergkette, und es wird trockener und sandiger. Aber auch das ist noch keine Wüste.

Roller und Ziegen an historischer Stätte.

In dieser halbtrockenen Gegend befindet sich Thugga. Die Überreste der antiken römischen Stadt sind teils freigelegt und gut erhalten. Kurz vor Sonnenuntergang wandern wir durch die Ruinen – und staunen, als uns Einheimische auf Rollern entgegenkommen. Sie nutzen die uralten Strassen weiter. Und Hirten treiben ihre Schafe durch die Ruinen.

Der Weg nach Süden führt uns durch Dörfer, in denen es eng zugeht – und sehr eng an Markttagen. Aber die Leute hier haben Geduld. Alle rollen im Schritttempo, machen sich abwechselnd Platz, und so gibt’s keinen Stress.


Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.
Nicht nur für «Star Wars»-Fans: Die Siedlung Mos Espa mit der «Antenne» wurde als Kulisse errichtet. Dagegen ist das Ensemble Ksar Ouled Soltane, das Hollywood auf einen fernen Planeten «verlegte», eine historische Stätte.

Ständig unter Kontrolle.

Entspannt verlaufen auch unsere Begegnungen mit Uniformierten: Fast jede zweite Nacht besucht uns die Touristenpolizei, manchmal begleitet von Soldaten. Die Beamten notieren unsere Daten und fragen, woher wir kommen und wohin wir wollen. Grosse Kreuzungen sind kameraüberwacht und oft mit Militärposten besetzt. Immerhin: Der Kontakt mit den Offiziellen bleibt stets freundlich.

Was wir vorher nicht wussten: In Tunesien kann man etliche Drehorte der «Star Wars»-Filmsaga besichtigen. Einer liegt im Südwesten, wo die Steppe schon weit in die Sahara übergegangen ist. Nahe dem Sedimentbecken Chott el Gharsa stehen im Nirgendwo Lehmbauten mit Kuppeldächern. Dazwischen ragt eine Art Antenne in den Himmel. Willkommen in der Siedlung Mos Espa! Sehen kann man sie etwa in «Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung». Wir sind keine riesigen Fans und waren doch beeindruckt.


On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.
On the road: Mal hatten die Kammermanns kaum Platz, manchmal umso mehr – und in besonders glücklichen Momenten gab es Antilopen und jede Menge Sterne zu sehen.

Entdeckerglück im Nationalpark.

Etwas weiter östlich befindet sich der Dghoumès-Nationalpark. Das Areal wurde zum Nationalpark erklärt, um ein Ökosystem mit Pflanzen und Tieren, wie es für die tunesische Sahara typisch ist, schützen zu können. Einen Canyon am Rand des Parks kann man mit einem Allradler wie unserem Axor befahren. Theoretisch. Wir laufen ein Stück hinein und entscheiden, dass einige Stellen womöglich zu eng sind.

Umsicht, für die wir belohnt werden: durch Oryxantilopen. Die Tiere mit den prächtigen Hörnern waren vor einigen Jahrzehnten im arabischen Raum fast ausgestorben. Zwischenzeitlich wurden sie an einigen Orten wieder angesiedelt, unter anderem im heutigen Dghoumès-Nationalpark. Wir können eine Gruppe der noch immer seltenen Vierbeiner beobachten und sogar fotografieren.

Offroad-Tour, die zweite.

Nächster Stopp ist Douz, das Tor zur Wüste. Hier zwingt uns ein Sandsturm, eine Offroad-Route über die Dünen – genau jene, über die wir letztes Mal berichtet haben – zu unterbrechen. Wir haben keine Wahl, als auf dem Campingplatz abzuwarten.

Als der Himmel wieder blau ist, fällt der Startschuss zu Teil 2 der Offroad-Tour! Der Axor ist dieser Herausforderung locker gewachsen. Der kurze Radstand und die grosse Bodenfreiheit lassen genug Platz unterm Verteilergetriebe, um auch kurze, spitze Sanddünen zu bewältigen. Wichtig ist dafür ein abgesenkter Reifendruck – wir haben drei Bar gewählt. Und: Je nach Hindernis muss man die Differenzialsperren oder die Untersetzung – oft beides zugleich – richtig zum Einsatz bringen.


Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.
Historischer Ort vor überraschend grünem Hintergrund: Thugga ist eine römische Siedlung aus dem dritten Jahrhundert.

Ganz ohne Lichtverschmutzung.

Gemeinsam mit unseren deutschen Freunden im Zetros campieren wir beim Fort Ksar Ghilane. Hier, an einer Festung aus der Römerzeit, inmitten eines Dünenfelds, weit weg von der Zivilisation, wird uns bewusst: Das Glück, so viele Sterne am Himmel zu sehen, hat man selten.

Wir fahren nach Osten und erreichen Ksar Ouled Soltane: eine aus Stampflehm errichtete Anlage, bestehend aus übereinanderliegenden Speicherkammern. Bis weit ins 20. Jahrhundert bewohnten Berber das Ensemble. Ein paar Jahrzehnte später «verwandelten» es die «Star Wars»-Macher in einen Ort auf dem fiktiven Planeten Tatooine – dessen Namen sie von der nahen Stadt Tataouine abgeleitet hatten.


Beobachtungen im Ramadan.

Durchquert man dieses Tataouine und fährt noch ein paar Kilometer durch die steinige Wüste, erreicht man Chenini. Auch dies ist ein Berberdorf mit Speicherkammern. Der Unterschied: Etliche Kammern werden noch zur Haltung von Nutztieren genutzt. Wir durchstreifen das Dorf und klettern in ungenutzte Kammern. Auf einem Steinplateau verbringen wir die Nacht. Mit Aussicht auf ein bewohntes Dorf und dem abendlichem Gesang des Muezzins im Ohr.

Während wir dies schreiben, ist Ramadan, der Fastenmonat der Muslime. Für uns bedeutet das, aufs Essen und Trinken in der Öffentlichkeit zu verzichten. Tagsüber ist wenig los, viele Geschäfte sind geschlossen. Gegen 17 Uhr kehrt wieder Leben ein in die Dörfer, die Leute kommen zum Einkaufen auf die Strassen. Vor allem vor den Bäckereien bilden sich Schlangen. Wir hatten noch keine Möglichkeit, spezielle Ramadan-Gerichte zu probieren, freuen uns aber drauf. Ebenso sehr wie auf eine Fahrt an die Küste, die wir uns als nächste Etappe vorgenommen haben.


4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf «4-Xtremes»-Tour. Jetzt läuft ein noch grösseres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie «4-Xtremes – The World Tour» findet ihr hier.


Fotos: 4-Xtremes

14 Kommentare