4-Xtremes – Teil 16: Kulturdenkmäler und Bauruinen in Griechenland

Serie: 4-Xtremes – The World Tour

Allein an der Ägäis.

Nächster «Länderpunkt»: Andrea und Mike erkunden im Axor das winterlich-milde Griechenland. Mit negativen Corona-Tests im Gepäck – und abseits ausgetretener Pfade.

Reiseplanung schwarz auf weiss: Negative Corona-Tests aus Bulgarien dienten den Kammermanns als Eintrittskarten für Griechenland.


Während an vielen Orten Europas bedeckter Himmel und Minusgrade herrschen, können wir Sonnenschein und 17 Grad Celsius vermelden. Wo ist zu dieser Jahreszeit so ein Wetter möglich? In Griechenland! Nachdem wir bis zuletzt nicht in die Türkei einreisen konnten, beschlossen wir, von Bulgarien aus direkt den südöstlichsten EU-Staat anzusteuern.

Voraussetzung waren aktuelle, negative Corona-Tests. Dafür fuhren wir in Bulgariens Hauptstadt Sofia und suchten ein grosses Spital auf. Während der 24 Stunden, die wir auf das Resultat warten mussten, campten wir irgendwo am Rande der Stadt. Früher haben wir uns Mühe gegeben, überall schöne Übernachtungsorte zu finden. Heute wissen wir, dass das nicht immer geht. Zum Beispiel, wenn man sich bei miesem Wetter im Einzugsbereich einer Grossstadt wie Sofia bewegt. Dann parkiert man am besten irgendwo, wo es erlaubt ist und sich halbwegs aushalten lässt.


Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.
Über verschneite Pässe und durch enge Dörfer zum Welterbe: Nicht nur die Meteora-Klöster sind faszinierend, sondern das gilt auch für den Weg dorthin.

Grenzen am besten morgens überqueren!

Am nächsten Tag kamen die Testergebnisse: negativ! Kaum hatten wir das offizielle, abgestempelte Dokument in Händen, waren wir auch schon auf der Strasse in Richtung der einzigen zu diesem Zeitpunkt für Touristen geöffneten Grenze nach Griechenland bei der Stadt Kulata. Da man nie weiss, wie lange ein Grenzübertritt dauert oder was einen dabei so alles erwartet, nehmen wir ihn am liebsten früh am Tag in Angriff und übernachten noch mal kurz vor der Grenze.

Mehrere andere Reisende hatten uns den Tipp gegeben, die nahe gelegenen heissen Quellen von Rupite zu besuchen. In einfachen, in den Boden gegrabenen Pools mit unterschiedlich warmem Wasser verbrachten wir den Abend, bis wir schrumpelig waren. Welch ein Luxus! Am nächsten Morgen füllten wir unsere Wasser- und Dieseltanks auf und assen etwas. Mit vollem Bauch ist man einfach gelassener.

 



Die Erlaubnis immer griffbereit haben!

Ein wenig Nervosität blieb trotzdem. Denn Schweizer Freunde, die auch mit einem Lkw unterwegs sind, waren bei der Einreise nach Griechenland abgewiesen worden, obwohl sie eigentlich alle Bedingungen erfüllt hatten. Es verlief aber alles super einfach und korrekt. Wir mussten noch einen Covid-19-Schnelltest machen, der ebenfalls negativ war – und durften dann einreisen.

Griechenland ist seit November im Lockdown. Nur mit Erlaubnis und aus gewichtigem Anlass darf man sich über einen bestimmten Radius hinaus bewegen. Daher sind die grossen Straßen leer und die meisten Dörfer gespenstisch ruhig. Wir nehmen Ortswechsel nur sehr gezielt vor und überlegen lieber zweimal, ob ein Einkauf wirklich nötig ist. Die Erlaubnis in Papierform haben wir stets dabei. Denn die Polizei ist gerade an Strassenknotenpunkten meist präsent.


Kleine Strassen nehmen und mehr erleben!

Praktisch alle Sehenswürdigkeiten wie die Akropolis oder Delphi sind derzeit geschlossen. So auch die Meteora-Klöster. Allerdings: Von aussen bestaunen kann man die mehr als 20 Stätten durchaus. Sie liegen im Zentrum des griechischen Festlands, und schon der Weg dorthin war ein Abenteuer. Wir fuhren auf kleinen Strassen über verschneite Pässe und durch Dörfer, in denen Mike unseren Axor manchmal sehr präzise zwischen Balkonen hindurch und an parkierten Autos vorbei manövrieren musste.

Die Meteora-Klöster selbst stellten diese Tour allerdings noch mal in den Schatten. Sie sind vor Hunderten von Jahren auf mehr oder weniger hohen Sandsteinfelsen errichtet worden. Ein faszinierender Anblick – und kein Wunder, dass sie zum UNESCO-Welterbe zählen. Und wie schon so oft auf dieser Tour hatten wir das Glück, diesen Ort ganz für uns allein zu haben.


Am Schwarzen Meer und am Stadtrand von Sofia – letzte Eindrücke aus Bulgarien.
Am Schwarzen Meer und am Stadtrand von Sofia – letzte Eindrücke aus Bulgarien.
Am Schwarzen Meer und am Stadtrand von Sofia – letzte Eindrücke aus Bulgarien.
Am Schwarzen Meer und am Stadtrand von Sofia – letzte Eindrücke aus Bulgarien.
Am Schwarzen Meer und am Stadtrand von Sofia – letzte Eindrücke aus Bulgarien.
Am Schwarzen Meer und am Stadtrand von Sofia – letzte Eindrücke aus Bulgarien.

Unterspülte Strassen meiden!

Das gilt auch für einen anderen Platz weiter im Nordosten auf der Halbinsel Sithonia. Entscheidender Unterschied zu den Klöstern: Hierhin dürfte es auch zu «normalen» Zeiten kaum jemanden ziehen. Klare Sache, wir hatten wieder einen lost place entdeckt! Ein riesiges Areal, auf dem in den 1980ern der Bau einer Siedlung in Angriff genommen, dann aber wegen baurechtlicher Probleme wieder abgebrochen wurde.

Deshalb gibt es lediglich Strassen sowie die Grundinfrastruktur für Strom und Wasser – und all das zerfällt so langsam wieder. Nur ein paar Hirten nutzen das Gelände für ihre Ziegen. Wir navigierten bis zum Ende einer Strasse und mussten sehr genau darauf achten, unterspülte und eingebrochene Abschnitte zu umfahren.

Reisemöglichkeiten im Auge behalten!

Wir verbrachten ein paar Tage auf dem Gelände, spazierten durch das verlassene Strassenlabyrinth – und erkundeten die nahe Küste. Für unsere Hündin Aimée waren hier einige Stellen schwer begehbar. Mike musste sie über grosse Felsspalten tragen. Zum Glück hat sie viel Vertrauen zu ihm und blieb ganz ruhig.


In den kommenden Wochen, in denen wohl viele Sehenswürdigkeiten geschlossen bleiben werden, wollen wir vor allem die Küste und Natur Griechenlands erkunden. Nächstes Ziel ist die Halbinsel Peloponnes. Dort gibt es jede Menge zu erkunden – und wir können weiterhin verfolgen, wie sich die Möglichkeiten der Reiseroute entwickeln. Von Griechenland aus haben wir etliche Möglichkeiten, mit Fähren weiterzukommen. Mehr dazu, vielleicht, beim nächsten Mal.


4-Xtremes – The World Tour.

Eine Reise, die ihresgleichen sucht.

Elf Monate waren Andrea und Mike Kammermann mit ihrem Axor auf «4-Xtremes»-Tour. Jetzt läuft ein noch grösseres Abenteuer. Das Schweizer Paar wird drei Jahre lang unterwegs sein – und die RoadStars-Community wieder teilhaben lassen! Bleibt immer up to date und verpasst keins der atemberaubenden Ziele, die unser Abenteuer-Paar ansteuert.  

Alle Teile der Serie «4-Xtremes – The World Tour» findet ihr hier.


Fotos: 4-Xtremes

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